Der Qur`an und die Rolle der Winde bei der Bildung der Wolken und des strömenden Regens

Allah sagt

Und Er ist es, Der die Winde als Frohboten (Verbreiter) Seiner Barmherzigkeit (voraus)sendet, bis dass, wenn sie dann schwere Wolken herbeitragen, Wir sie zu einem toten Land treiben, dadurch Wasser hinabsenken und dann dadurch alle Früchte hervorbringen. Ebenso bringen Wir (dereinst) die Toten hervor, auf dass ihr bedenken möget! (Qur´an 7:57)

Und Allah sagt:

Und Wir senden die Winde zur Befruchtung. Und Wir lassen dann vom Himmel Wasser hinabkommen und geben es euch zu trinken, doch ihr könnt es nicht (alles davon) als Vorrat lagern. (Qur´an 15:22)

Durch die moderne Wissenschaft wurde bewiesen, dass die Befruchtung vieler Pflanzen vom Wind abhängt, weil er die Samen mit sich trägt. Und er trägt auch zur Entstehung der Wolken bei. Die moderne Wissenschaft bestätigte, dass die Wolken, der Regen und die Winde miteinander verbunden sind. Früher dachte man, dass der Regen direkt vom Himmel hinab kommt. Jedoch stellte die moderne Wissenschaft fest, dass der Wind die Wolken beeinflusst. Denn er hebt die Dämpfe aus den Meeren und Ozeanen empor, trägt zur Ansammlung der Wolken bei und versorgt diese Wolken mit dem Wasserdampf.Außerdem versorgt der Wind die Wolken mit sehr kleinen reichen Mineralien (die nur mit Hilfe von Mikroskopen gesehen werden können). Diese nennen sich “Kondensierungskörner”und werden vom Wind mitgetragen.

Atmosphere
Abbildung: Ein erstaunliches Bild der Erde vom Weltraum aus.

Allah sagt:

Allah ist es, Der die Winde sendet, und da wühlen sie die Wolken auf. Dann breitet Er sie im Himmel aus, wie Er will, und macht sie zu Stücken. Da siehst du den (Platz)regen dazwischen herauskommen. Wenn er damit von Seinen Dienern, wen Er will, trifft, freuen sie sich sogleich. (Qur´an 30:48)

Die moderne Wissenschaft bestätigt auch die verschiedenen Phasen zur Entstehung der Wolken, die im Qur´an erwähnt sind 24.

Denn die Winde sind es, welche den Wasserdampf, der reich an Mineralien von den Meeren und Ozeanen ist, mit sich in die hohen Schichten tragen. Dies sind die Kondensierungskörner, welche der Wasserdampf umschließt, woraufhin sie dann wie Tropfen aussehen. Da diese Wassertropfen in diesen Wolken sehr klein sind, zwischen 0,01 und 0,02 mm, schweben die Wolken in der Luft und verstreuen sich am Himmel - dann ist der Himmel bewölkt.

Diese verbreiten sich im Himmel und bilden die Wolken. Die Wasserpartikel, die die Salzkristalle und die Staubkörnchen umhüllen, werden dicker und formen Regentropfen, die widerum immer schwerer werden. Wenn die Wassertropfen schwerer als die Luft sind, verlassen sie die Wolken in Form von Regen.Allah sagt:

Siehst du nicht, dass Allah die Wolken sanft bewegt, sie hierauf zusammenfügt und hierauf zu einem Haufen macht? Dann siehst du den (Platz)regen (Auch: den Blitz) dazwischen herauskommen. Und Er sendet vom Himmel (Wolken)berge herab, mit Hagel darin, dann trifft Er damit, wen Er will, und wendet ihn ab, von wem Er will. Das Aufleuchten Seines Blitzes nimmt (D.h.: raubt) beinahe das Augenlicht. (Qur´an 24:43)
A cumulonimbus cloud
Eine Gewitterwolke. Dieses Bild wurde vom NASA Satelliten aufgenommen. Es ist so, als ob eine unsichtbare Hand die Haufenwolken zur Konvergenzzone treibt.

Hier geht es um eine andere Entstehungsphase der Regenwolken, welche als Wolkenaufschichtung bekannt ist. Regenwolken erhalten ihre Form und Gestalt nach bestimmten Systemen und Stadien. Die Stadien der Formung von Gewitterwolken -a-Typ Regenwolke - sind:

Rain clouds

(A) 1st Stufe (b) 2nd Stufe (c) 3rd Stufe

  • 1. Phase: Zusammentreiben: Die Wolken werden vom Wind zusammengetrieben.
  • 2. Phase: Vereinigung: Dann formen die kleinen Wolken, die der Wind zusammengetrieben hat, eine größere Wolke.
  • 3. Phase: Wenn sich die kleinen Wolken sammeln und übereinander schichten, verursachen Aufwinde, dass die größere Wolke von innen her wächst. Diese Aufwinde sind in der Nähe des Zentrums der Wolke stärker als an ihren Enden. Durch diese Aufwinde wächst der Wolkenkörper vertikal an und schichtet sich auf.
Model for forked lighting
Beispiel für zickzackförmigen Blitz. (a) Die an der Wolkenbasis konzentrierte negative Ladung vermehrt sich so sehr, dass der Luftwiderstand bezwungen wird. Die negativen Ladungsträger verlassen die Wolke in Form des sogenannten Leitblitzes (engl. Leader) gerichtet auf die Erdoberfläche. (b) von der Erdoberfläche aufsteigende positive Ladungen konzentrieren sich an erhöhten Stellen. (c) Wenn sich die absteigenden negativen Ladungen aus der Wolke mit den aufsteigenden positiven Ladungen treffen, fließt der Strom von Plus nach Minus, also z. B. vom Erdboden zur Wolke: das ist der «return stroke», den wir als Blitz sehen.

Allah sagt:

Und der Donner lobpreist Ihn und (desgleichen) die Engel aus Furcht vor Ihm. Und Er sendet die Donnerschläge und trifft damit, wen er will. Dabei streiten sie über Allah, wo Er doch stark im Streiten ist. (Qur´an 13:13)