Der Islam und die Sexualität

decoration

Der Islam betrachtet die sexuelle Naturveranlagung als ein unerlässliches Bedürfnis des Lebens, das befriedigt werden soll und nicht unterdrückt werden darf. Die Sexualität ist keine unreine Sache, von welcher man sich distanzieren muss; vielmehr soll sie unter den bestimmten Rahmenbedingungen der Schari’a (islamische Gesetzgebung), auf eine gesunde und richtige Weise praktiziert werden.

Deshalb setzte der Islam die Heirat als korrekte Methode ein, um psychologische und emotionale Stabilität zu erzielen.

Allah sagt:

Und es gehört zu Seinen Zeichen, dass Er euch aus euch Gattinnen erschaffen hat, damit ihr bei ihnen Ruhe findet; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die nachdenken. (Qur´an 30:21)

Der Islam bezweckt mit der Heirat auch den Schutz beider Ehepartner, damit sie ihre Keuschheit bewahren und nicht in den Schmutz der Verworfenheit rutschen.

Allah sagt:

…sie sind euch ein Kleid (sie geben euch Wärme und Schutz, wie Bekleidung dies tut), und ihr seid ihnen ein Kleid. (Qur´an 2:187)

Und um die Sicherheit der einzelnen Person und die der Gesellschaft zu bewahren, hat der Islam alles verboten, was einen Grund zur Erregung des sexuellen Naturtriebes darstellt. Damit soll die Unzucht oder Homosexualität (ob freiwillig oder mit Gewalt) vermieden werden. Denn dadurch entstehen uneheliche Kinder, welche keine elterliche Aufsicht haben und dadurch auch nicht zur Keuschheit und guter Moral hin erzogen werden. So entsteht in der Gesellschaft eine Gruppe von Menschen, welche Hass und Bosheit gegenüber der Gesellschaft erzeugt, was sich wiederum negativ auf die Gesellschaft auswirkt. Dies führt auch zum Ausbruch von vielen gefährlichen Krankheiten und Epidemien unter dieser Personengruppe, was die ganze Gesellschaft negativ beeinträchtigt.

Allah sagt:

Und nähert euch nicht der Unzucht. Gewiss, sie ist etwas Abscheuliches – und wie böse ist der Weg. (Qur´an 17:32)