Der Islam und die Umwelt

Der Islam und die Umwelt

Der Islam befiehlt, die Umwelt zu bewahren, sie sauber zu halten und verbietet es, sie zu verschmutzen, durch:

  • die Ermutigung, sinnvolle Bäume zu pflanzen. Der Gesandte des Islam sagte:“Kein Muslim wird einen Baum einpflanzen oder die Saat in die Erde senken, wovon Vögel, Menschen oder Tiere verzehren, ohne dass er dafür (von Allah) den Lohn eines Almosens (Sadaqah) erhalten wird.” (Sahih Al-Bukhari Hadith Nr.2195)
  • die Ermutigung, alles zu beseitigen, das anderen schaden könnte. Der Gesandte des Islam sagte:“Und das Entfernen des Schmutzes vom Weg ist ein Almosen.” (Sahih Al-Bukhari Hadith Nr.2827)
  • die Aufforderung, sich bei ansteckenden Krankheiten von der Gemeinschaft fernzuhalten, damit die Krankheiten nicht verbreitet oder in andere Gebiete verschleppt werden, und um das Leben anderer zu bewahren. Der Gesandte des Islam, Muhammad, sagte:“Wenn ihr von einem Land hört, in welchem sie an Typhus leiden, so betretet es nicht, und wenn ihr in diesem Land seid, so verlasst es nicht.”
  • das strikte Verbot, Tiere und Vögel aus Lust und Laune zu töten. Der Gesandte des Islam sagte:“Wenn jemand einen Spatz umsonst tötet, wird dieser Spatz am Jüngsten Tag mit laut erhobener Stimme zu Allah sagen: “O Herr, dieser jemand hat mich umsonst getötet; er hat mich nicht getötet, um zu profitieren.”” (Sahih Ibn Habban Hadith Nr. 5894)
  • das absolute Verbot, die Umwelt egal in welcher Art zu verschmutzen. Der Gesandte des Islam sagte:““Vermeidet die Verfluchten!” Sie sagten: “Wer sind die beiden Verfluchten?” Er sagte: “Diejenigen, die auf den Weg der Menschen urinieren oder an Plätze, die im Schatten liegen.”” (Sahih Muslim Hadith Nr.269)